Nahrungsaufnahme in der Steinzeit

April 19, 2010 um 1:40 nachmittags | Veröffentlicht in Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Der bisher wohl längste Abschnitt der Menschheitsgeschichte ist die Steinzeit, die sich über einen sehr langen Zeitraum zieht. Aber auch während dieser Zeit, mussten sich die Menschen von etwas ernähren.

In der Steinzeit waren die Menschen Jäger und Sammler und wurden durch die letzte Eiszeit sehr geprägt. Sie mussten sich für Ihre Ernährung an die Umwelt, in der sie lebten, anpassen. Steinzeitmenschen lebten in der Natur und von der Natur.

Die Steinzeitmenschen waren schon damals schlaue Menschen. Denn Sie benutzten den Schaber, um das Fleisch und das Fell der Tiere ab zu machen.

Als die Nahrungsgrundlagen sich änderten, veränderte sich auch die Kultur. Unsere heutige Zeit zeigt jedoch viele Parallelen zur Eiszeit. Zum Beispiel entwickelte sich erst in der Jungsteinzeit die Fähigkeit Milch zu verdauen. Das Trinken von Milch in größeren Mengen war nur durch eine gezielte Haltung und Zucht von Vieh möglich. Die Menschen konnten früher tierische Milch nicht verdauen. Diese Fähigkeit entwickelte sich erst seit 10.000 Jahren auch hauptsächlich nur in Europa.

Damals lebten die Menschen gesünder. Viele Krankheiten von Heute wie Diabetes, Herzinfarkt oder Zirrhose waren in der Eiszeit eine Seltenheit.

Die allerfrühesten Menschen ernährten sich von Körnern, Früchten und Nüssen.  Hier verraten wir Ihnen ein Paar nützliche Informationen über Gewürze, denn auch damals hat man bereits die Kräuter konserviert:

Samen von Gräsern wurden geröstet, zerstoßen oder gemahlen.

Fruchtstände von Süßgräsern wurden als Nahrungsmittel genutzt.

In der Eiszeit gab es jedoch die Knoblauchzehen und Zwiebeln noch nicht in der Pflanzenform, wie Sie uns heute bekannt ist.

Mit den Blättern von Meldearten konnte man ein hochwertiges Gemüse kochen (ist ein wilder Spinat).

Bei den Getränken gab es jedoch keine große Auswahl, denn es wurde nur Wasser getrunken, welches hin und wieder durch die Zugabe von aromatisierten Kräutern zu Tee wurde.

Aber es wurden auch viel Lachs, Forellen und Muscheln gefangen, von denen sich die Steinzeitmenschen gut ernähren konnten.

Auf Grund der vielen Jagd, gab es auch viel Fleisch als Nahrung. Um dieses zubereiten zu können, nahmen die Steinzeitmenschen Basalt oder Sandsteine, mit welchen Sie in einer Grube Feuer machten und es dort bedeckten.

Das Frischhalten von Nahrungsmitteln war in den Wintermonaten sehr praktisch, da man durch die kalten null Grade die Nahrungsmittel einfach unter dem Eis vergraben konnte.  Dagegen im Sommer stellte dies eher ein Problem dar, denn trotz der Eiszeit waren die Sommertemperaturen höher als unsere heutigen Verhältnisse. Trocknen ist die älteste Methode zur Haltbarmachung, die sich bis in die heutige Zeit durchgesetzt hat. Ein bekanntes Geicht ist zum Beispiel das Pemmikan, welches ein typisches indisches Geicht aus zerriebenem getrocknetem Fleisch besteht.

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