Das Essverhalten der Eskimos

April 7, 2010 um 11:42 am | Veröffentlicht in Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Wenn man über die Essgewohnheiten der Einheimischen „Inuits“ spricht, muss man sofort auch an deren Lebensweise, Vorstellungen oder Wertesystem denken. Man muss auch darauf achten, dass die umgangsprachig benutzte Bezeichnung „Inuit“ sich auf eine besondere eskimosieche Völkergruppe bezieht. Was trotzdem einem merkwürdig vorkommt, scheinen die jahrelangen Bemühungen der Polarorganisationen, die Benennung „Inuit“ statt „Eskimo“ durchzusetzen.

Das Leben in der Polarregion lässt sich durch einige Stichwörter beschreiben:

Temperaturen von 50 Grad unter Null, Häuser bestehend aus Eis, die so genannten und auch hier zu Lande bekannten „Iglu“, Jagd von Walen und Seenhunden, Verarbeitung des Fells der Bären, Polarfüchse oder Rentiere.  Kurz in einem Satz gesagt: Das Leben in solchen Regionen  heißt, ein ständiger Kampf mit der wilden Natur und ein Kampf ums Überleben.

Die geografische Lage und das Klima haben das Essverhalten der Eskimos stark beeinflusst. Diese Völker werden grundsätzlich in vier Regionen eingeteilt: in der Sowjetunion, in den Vereinigten Staaten (Alaska), Kanada und Grönland.

Wie man sich vielleicht denken kann, wird in diesen Polarregionen kein Ackerbau betrieben, denn die Pflanzen, die sonne- und wärmebedürftig sind,  konnten sich auf Grund der harten Bedingungen dieser Klimazone nicht anpassen und folglich können sie auch nicht wachsen. Trotzdem gehört zu einem arktischen Menu eine Pflanzenart an und zwar die Algen, die tief unter dem Wasser zu finden sind.

Die einzige Essquelle, die den Einheimischen zur Verfügung steht, ist die Jagd. Aber auch diese begrenzt sich auf Grund der Eislandschaft und der Kälte auf nur wenige Lebewesen, z.B. Karibus, Moschusochsen, Fische, Wale, Seehunde. Diese Gerichte werden natürlich zubereitet und nicht gewürzt, da die notwendigen Zutaten bzw. die entsprechenden Gewürze nicht vorhanden sind. Mit beschränkten Ressourcen versucht man hier das Beste aus einer engen Auswahl an Essen herauszubringen. Deshalb werden die meisten Speisen mit rohem oder getrocknetem Fleisch zubereitet. Daher auch die Bezeichnung  „Eskimo“, Personen, die rohes Fleisch essen.

Für die Inuits ist es wichtig sich viel durch Proteine und Kalorienarm zu ernähren, damit sie der arktischen Kälte widerstehen können.

Trotz der undiversifizierten Gerichte und monotonen Essgewohnheiten führen die Eskimos dank der natürlichen und nahrhaften Speisen, ein sehr gesundes und somit auch ein langes Leben.

Es ist auch bekannt, dass der Speck der Seehunde cholesterinfrei ist und das Fischfleisch viele heilende Eigenschaften auf Grund der Omega 3- Fettsäure besitzt. Zu diesen gehören Sardinen, Lachs, Thunfisch, Heringe oder Makrelen.

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